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ShuntOli
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 08:28 Uhr




Anmeldung: 22. Apr 2003
Beiträge: 212
Wohnort: Trendmetropole Uedesheim a/Rh
In der letzten Zeit häufen sich die Unfälle gerade auf Sondertouren. Da ich selbst in letzter Zeit kurz hintereinander zweimal in Unfälle verwickelt wurde, ohne irgendwie unmittelbar >Schuld< daran zu sein, denke ich, dass es Zeit ist, mal darüber nachdenken, wie wir wieder sicherer fahren können. Vermutlich sind wir alle besser und dadurch auch etwas übermütig und leichtsinnig geworden.
Shocked
Bei beiden Unfällen waren weder Stein, noch Ast der Grund. Die >Verursacher< wussten selbst nicht so recht, was passiert war, glaubten sie hätten vermutlich mit dem Skate den Vordermann touchiert, oder >seien hängengeblieben<. Unfallursache war also der zu geringe Abstand zum Vordermann bei zu hohem Tempo. Dadurch wird das Ausweichen erschwert und ein Sturz reißt gleich mehrere auf den Boden. Man kann den auslösenden Skatern daher nicht alleine die Schuld geben.

Wenn man versucht, Windschatten zu fahren, muss man sich VOLL auf den Vordermann konzentrieren. Schon einmal kurz abgelenkt sein reicht, um gleich mehrere Skater auf die Erde zu schmeißen. Die Verletzungen sind nicht unerheblich.

Kommt es bei Sondertouren wirklich auf die Geschwindigkeit an? Oder ist es nicht besser, auf das Windschattenfahren zugunsten der Sicherheit zu verzichten? Nebeneinander fahren (wo es möglich ist) ist ohnehin kommunikativer. Zwei parallele Züge halte ich jedoch wegen der Kombination aus Kommunikationsfähigkeit und Konzentrationserforderlichkeit für sehr unfallträchtig.

Wie auch immer Eure Meinung ist, es ist nicht schön, immer öfter über Stürzende zu fallen.

Unfälle müssen vermieden werden!

Es wäre schön, wenn an dieser Stelle reichhaltig, aber sachlich diskutiert würde. Weitere Anregungen und Tipps zum sicheren Fahren sind willkommen.

Euer Oli
 
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winand
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 08:58 Uhr




Anmeldung: 07. Jul 2004
Beiträge: 236
Wohnort: DUS/HAJ/HAM
Ich glaube, Oli, du hast das Wichtigste schon genannt: KONZENTRATION beim engen Fahren (sei es nun Windschatten oder aber auch nebeneinander) oder an schwierigen Stellen/in schwierigen Situationen. Dafür muss man dann eben auch mal aufhören, zu kommunizieren...

Wobei die TECHNIK auch nicht ganz vernachlässigt werden darf - wenn man z.B. beim Windschattenfahren immer nur stur auf die Füße schaut, dann knallt es erfahrungsgemäß auch früher oder später.

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist die ALLGEMEINE KOMMUNIKATION, also das gegenseitige Warnen (im Zug i.d.R. durch den Zugführer) vor Gefahrenstellen und auch bei Herannahen von anderen Fahrzeugen, insbesondere von hinten. Das ist - habe ich festgestellt - leider auch immer mehr in Vergessenheit geraten. Sad

Ich würde daher vorschlagen, dass wer nicht nur kommunikativ nebeneinander rumrollen möchte, a) sich konzentriert (das ist eine Frage der persönlichen Disziplin - ich selbst bin auch wegen Unkonzentriertheit und Übermüdung schon böse geflogen) und b) vielleicht mit moderater (!) Geschwindigkeit und Partnern einfach mal übt. Es gibt bei Dusfor genügend Leute mit ausreichend Erfahrung, die einem auch den einen oder anderen Tipp geben können... Alles Weitere ist eine Frage der Kameradschaft.

Ich denke, dadurch lässt sich das Unfallrisiko schon deutlich verringern.

In diesem Sinne: Grüße an die Füße!
Winand.

_________________
Die Lippen des Toren bringen Zank, und sein Mund ruft nach Schlägen. (Buch der Sprüche, 18,6)

www.partyskater.de
 
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Frank2709
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 08:59 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 1488
Wohnort: ganz nah an der Trendmetropole
Huhu zusammen,

da sind wir leider bei einem meiner "Lieblingsthemen" Sad

Oli hat das auch schon auf den Punkt gebracht, schnelles Fahren und "quatschen" schließen sich aus!!! Züge mit mehr als 8-10 Personen unmittelbar hintereinander oder auch zwei Leute nebeneinander auf einem Radweg o.ä. breiter Strecke ebenfalls.

Schon geringste Unkonzentriertheiten führen zu Unfällen. Dann kommt hinzu, dass es leicht ist schnell zu fahren aber schwer dann wirklich sicher auf seinen Skates zu stehen. Dann können leichte Berührungen, Straßenunebenheiten etc. fatale Folgen haben.

Ich hab es schon mehrfach erwähnt, fahrt langsamer, das ist viel kommunikativer, fahrt nur so schnell, wie Ihr wirklich entspannt und sicher fahren könnt.
Wollt Ihr trainieren, dann macht das separat und mit der Absicht zu trainieren, dann fährt man auch konzentriert.

gute Besserung allen Lädierten
wünscht
Frank
 
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winand
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 09:04 Uhr




Anmeldung: 07. Jul 2004
Beiträge: 236
Wohnort: DUS/HAJ/HAM
BTW: Wie wäre es mal mit einem Fahrsicherheitstraining?
Hätten wir jemanden, der sowas mal mit einer vielleicht auch größeren Gruppe gegen eine kleine Bierspende durchzuführen Fähigkeit und Lust hätte? Wink

_________________
Die Lippen des Toren bringen Zank, und sein Mund ruft nach Schlägen. (Buch der Sprüche, 18,6)

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marie-dix-neuf
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 09:13 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 156

Teile ausdrücklich die Meinung von Frank: Das Problem ist, dass die heutige Generation von Dusforisten kaum noch ein Gespür für Geschwindigkeit haben. Da zählen schon 23 km/h als kommunikatioves Tempo. Aus meiner Sicht bereits zu schnell....schaut mal auf eure Pulsuhren, da seht ihr, dass ihr sicherlich nicht im kommunikativen Pulsbereich fahrt..

Eine Möglichkeit wäre am Anfang einer Tour zu planen:
eine kommunikative Gruppe Tempo 15 km/h
und eine schnelle Gruppe, die konzentriert im Zug fährt

Es gibt ein gemeinsames Ziel, aber während der Tour muss man sich eben an die Regeln halten: Kommunikation oder Tempo.

Allen Verletzten an dieser Stelle noch mal die besten Wünsche!

_________________
Kommunikationskuschlerin der ersten Stunde
 
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Frank2709
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 09:13 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 1488
Wohnort: ganz nah an der Trendmetropole
da werd ich auch im Rahmen des Speedcamps drauf eingehen, die wichtigsten Element sind: Stabilität/Körperspannung, Konzentration, korrekte Gewichtsverlagerung, antizipieren von Gefahren, Rhythmus

bye
Frank
 
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ShuntOli
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 09:22 Uhr




Anmeldung: 22. Apr 2003
Beiträge: 212
Wohnort: Trendmetropole Uedesheim a/Rh
Da gibt es noch ein weiteres Problem:

Auf einer Sondertour bleibt Dir gar nichts anderes übrig, als im gebildeten >Zug< mitzufahren, ob Du willst, oder nicht - denn wenn Du ausscherst, kannst Du weder Strecke noch Tempo dauerhaft mithalten - und genau darin steckt das Problem: Du hast gar keine Wahl!
 
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Running_Rob
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 09:30 Uhr




Anmeldung: 30. Mai 2005
Beiträge: 110
Wohnort: D'dorf
Guten Morgen zusammen!

Hier eine Anmerkung eines direkt Betroffenen: Natürlich habt ihr mit dem, was ihr sagt absolut Recht, aber wenn mit mehreren Personen geskatet wird, kann man das Risiko eines Sturzes nie ganz ausschließen und wenn man im Zug fährt sowieso nicht. Zumindest bei dem gestrigen Sturz war Gequatsche sicherlich nicht die Ursache. Klar, wenn sich jemand unmittelbar vor deine Füße legt und das bei ca. 25 kn/h im Windschatten, hast du nicht den Hauch einer Chance... Aber deswegen nicht mehr im Zug fahren??? Weiß nicht!
Es ist schon richtig, dass man im Zug besonders konzentriert sein muss und dessen sollte sich jeder bewusst sein, der im Zug fährt. Ich selber habe nichts gegen das Motto "no risk, no fun" einzuwenden, aber immer nur so lange ich das Risiko ausschließlich für mich selber übernehmen muss. So bald man auch andere gefährden könnte, sollte man dann aber doch doppelt kozentriert sein. Wobei das um Himmels Willen kein Vorwurf irgendjemandem gegenüber im Bezug auf den gestrigen Crash sein soll. Shit happens, das ist eben so und ich möchte auch persönlich nicht immer nur im "Rollwerk-Tempo" skaten.
Ich habe für mich ein anderes Fazit gezogen: Kevlar-beschichtete "Schoner" sind scheiße und nicht zu empfehlen. Mag sein, dass sie gut gegen Abschürfungen helfen, abert es kommt halt meistens (zu mindest, wenn man über jemanden fällt) auch zu einem mehr oder weniger harten Aufprall. Groteskerweise hab ich die Dinger gestern gleich zwei mal getragen, nämlich das erste und letzte mal. Ich bin mir sicher, wenn ich meine "Quarkbecher" an den Kien gehabt hätte, wär ich die Tour noch zu Ende gefahren. Aber mit nem Loch im Knie (dramatisch!!!) skatet es sich nicht so gut. Also auch wenn man unter den Dingern stärker schwitzt... "Quarkbecher" sind besser als "Stützstrümpfe" (Gruß an Winand).

Also, mehr Konzentration... ja, aber ein Restrisiko wird immer bestehen bleiben, das ist halt so.


Freue mich darauf, bald wieder mit euch zu sk8en,

Robin
o-o-o-o-o
 
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Frank2709
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 10:13 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 1488
Wohnort: ganz nah an der Trendmetropole
völlig richtig, gegen einen stumpfen Aufprall helfen die Kevlarbeinlinge null, sie bringen nur was beim Schliddern übern Asphalt und letztendlich sind sie nicht für den Normalskater gedacht, sondern für diejenigen, die das ganze aus dem rein sportlichen Aspekt betrachten. Wir nehmen die auch nicht, weil man darunter weniger schwitzt, sondern weil sie einen in der Bewegungsfreiheit nicht behindern, wenn man ein "Rennen" fährt aber auch da kommt es auf die persönlichen Bedürfnisse an. Man muss halt irgendwo für sich das Mittel zwischen Ritterrüstung und ganz nackt finden.

im Übrigen hat ein Sturz immer einen Auslöser. Wir haben mal einen zufällig gefilmt und der "Schuldige" war daraufhin klar zu identifizieren (einen Moment unkonzentriert den Fuß an der falschen Stelle aufgesetzt) auch wenn er sich nach dem Sturz erst überhaupt keiner Schuld bewußt war.

...und wichtig ist, dass nix gebrochen ist, alles andere heilt hoffentlich relativ schnell!

bye
Frank
 
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MarkusDDorf
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 13:23 Uhr




Anmeldung: 03. Mai 2004
Beiträge: 801
Wohnort: Bilk
Hallo,

die KONZENTRATION auf das Skaten bzw. das "bewußte Skaten" wurde ja schon mehrfach angesprochen. Das ist in meinen Augen der wichtigste Punkt ! Die Gleichung LANGSAM = SICHER und SCHNELL = GEFÄHRLICH geht nicht so einfach auf. Deshalb sollte die Geschwindigkeitsdiskussion hier eher außen vor bleiben.

Auch beim Normalgeschwindigkeit ist KONZENTRATION notwendig. Ich (bzw. meine Skates) wurden gestern beim "Bummeln" auch zweimal von "überholenden kommunizierenden Skatern" seitlich angestoßen. Und mir ist beim Hinterherfahren auch aufgefallen, daß beim Kommunizieren auch Köpfe mal nach hinten schauen oder in eine kleine Lücke reingefahren wird, um mit jemand ein Gespräch zu beginnen. Das Nebeneinanderfahren bei Engstellen ist bei langsamer Fahrt sogar eher gefährlicher, weil ich nicht einfach mal ausrollen lassen kann. Da spielt SELBSTDIZIPLIN auch ne große Rolle, um auch mal auf eine Minute "Party auf Rollen" zu verzichten und dann erst bei der nächsten Pause ein Gespräch anzufangen.

Mit der Geschwindigkeit sehe ich es beim Skaten wie beim Skifahren: Die schlimmsten Unfälle passieren häufig fast aus dem Stand. Wird konzentriert gefahren, dann ist die Unfallgefahr nicht von der Geschwindigkeit abhängig. Leider ist die Kombination "unkonzentriert und schnell" aber besonders dramatisch.

Jeder Mitfahrer ist erwachsen und ist daher für seine Geschwindigkeit und sein Verhalten in der Gruppe selbst verantwortlich. Jeder muß für sich selbst überlegen, wie schnell er wo fährt, wo mehr Wert auf Konzentration (und Abstand) und wo mehr Wert auf Kommunikation (und Nähe) gelegt wird. Ich habe auch viel Spaß bei Dusfor, wenn ich konzentriert bzw. schweigend skate und in den Pausen kommuniziere.

Und im Falle eines Falles helfen die angelegten Protektoren incl. Helm. Da sollten wir alle Leute ohne Protektoren konsequent ansprechen und damit "belästigen". Esther hat gestern gesagt, genau das hätte Sie zum Anlegen der Ellenbogenschoner motiviert. Jedes zweite Mal wurde Sie angesprochen, ob Sie keine Schützer hätte.. Razz

Gruß Markus
 
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sumpfnatter
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 13:23 Uhr




Anmeldung: 23. Sep 2003
Beiträge: 438
Wohnort: in einem Dorf nördl. von Köln
Die Diskusion ist schon Klasse. Vielleicht sollte man sich bei den Donnerstag-/Sondertouren wirklich wieder ein bißchen mehr dem Kommunikativen Tempo zuwenden.

Ich selber war zwar in letzter Zeit eher selten zu gegen, aber wenn ich dabei war, dann haben wir zumindest auf den letzten Kilometern recht häftig die "Sau" rausgelassen. Winand dürfte hierfür nur einer der Zeugen sein. Sicherlich hat es Spaß gemacht, schließlich war ich selber auch nicht abgeneigt, aber muss dass denn auf diesen Touren wirklich sein?

Über PRO und CONTRA für Eierbecher möchte ich hier jetzt nicht diskutieren. Ich habe mich im Siegtal am Ende der ersten Abfahrt richtig hingelegt, (übrigens ABSOLUTES EIGENVERSCHULDEN in Folge von UNACHTSAMKEIT). Beim Bodenkontakt sind die, um die Ellebogen gewickelten, "Eierbecher" schlichtweg nach oben gerutscht, obwohl ich Sie richtig fest gezurrt hatte. In diesem Fall wären mir die Armlinge leiber gewesen, dann hätte ich jetzt noch ein Paar Hautschichten mehr am Unterarm.

Ich vertrete hier die Meinung, dass grundsätzlich jeder der meint schnell Skaten zu können auch fallen lernen sollte. Viele Stürze die ich bisher (nicht nur bei Dusfor) gesehen habe sind mit heftigen Verletzungen (bis zu heftigen Brüchen) quittiert worden, weil der-/diejenige wie eine "Eisenbahnschranke" umgefallen sind. Vielleicht kennt Frank2709 ja Möglichkeiten, auch dies mal zu üben, auch wenn es hinterher kein Garant dafür ist heil aus einem Massensturz herauszukommen. Letztendlich ist aber hier die aufgebrachte Konzentration sehr wichtig. Wer stets darauf gefasst ist, dass was passieren kann, wird sich garantiert weniger verletzten als jemand, der "Hans guck in die Luft spielt".

FAZIT:
1) Zügelt das Tempo ein wenig. Wer Speed trainieren möchte kann dies in kleineren Gruppen, mit nach Möglichkeit nur geübten Skatern machen.

2) Auch auf einer Feierabendtour sollte man stets konzentriert unterwegs sein. Das gilt für "Rollwerk-Tempo" erst recht, da man nicht nur aus sich selber, sondern auch auf alle um(her)liegenden Skater ein Auge werfen muss.

Grüße
Carsten
 
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Frank2709
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 14:22 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 1488
Wohnort: ganz nah an der Trendmetropole
sumpfnatter hat folgendes geschrieben:
Ich vertrete hier die Meinung, dass grundsätzlich jeder der meint schnell Skaten zu können auch fallen lernen sollte. Viele Stürze die ich bisher (nicht nur bei Dusfor) gesehen habe sind mit heftigen Verletzungen (bis zu heftigen Brüchen) quittiert worden, weil der-/diejenige wie eine "Eisenbahnschranke" umgefallen sind. Vielleicht kennt Frank2709 ja Möglichkeiten, auch dies mal zu üben
...Wer stets darauf gefasst ist, dass was passieren kann, wird sich garantiert weniger verletzten als jemand, der "Hans guck in die Luft spielt


zum Thema fallen lernen: klare Aussage, so etwas kann man nicht lernen, zumindest nicht in unserer Sportart bei etwas höheren Geschwindigkeiten. Ein Unfall ist halt auch ein Unfall und kann auf verschiedenste Art erfolgen. Entscheidend ist aber dass man in Falle eines Falles seinen Körper im Griff hat und das geht nur, wenn man drauf gefaßt ist und Körperspannung aufbauen kann. So hat man zumindest die Möglichkeit noch etwas zu erreichen. Wer im Ernstfall gut abrollen kann ist auch im Vorteil und dann immer versuchen die Handschoner effektiv einzusetzen.

bye
Frank
 
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Kobalt60
16 Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 14:33 Uhr




Anmeldung: 28. Jun 2005
Beiträge: 12
Wohnort: Düsseldorf
Hi Leuds,
war gestern auch mit in den Sturz involviert. Bei mir ist es allerdings eher glimpflich abgegegangen da ich als weiter hinten Fahrender noch Zeit hatte mir n gut gepolstertes Fleckchen [begrünter Randstreifen] zum wegschmeißen zu suchen.
Diese Möglichkeit besteht aber nicht wenn sich einem der/die Vordermann/frau bei Tempo 25 quer vor die Füße legt, so wie es gestern Robin passiert ist. Bei so ner Sache hilft auch das beste Falltraining nicht.
Da kann man nur auf seine Protektion und sein Glück hoffen.
Das deckt sich leider auch mit meiner Erfahrung. Fahre seit 1996 Inlineskates + vorher ~ 5 Jahre Discoroller.
Wenn man als halbwegs erfahrener Skater allein unterwegs ist sind Stürze eher unwahrscheinlich. Bin in den letzten 4 Jahren nicht einmal gefallen
trotz gefahrener ~ 13tkm. Die male davor jeweils derartig Lehrbuchsfern und überraschend das mir dabei die beste Falltechnik nicht weitergeholfen hätte.
Was nicht heißen soll dass es keine Sinn macht das richtige Fallen zu trainieren. Das eignet sich gegebenenfalls als kontrollierte Notbremse bei geringen und mittleren Geschwindigkeiten und vermittelt generell ein sichereres Gefühl gerade wenn man mit dem Skaten anfängt.
Was die Sondertouren angeht, so bin ich der Meinung dass man hier z.B. auf schmalen Fahradwegen einfach mehr Abstand zum/r Vordermann/frau halten sollte. Es wird ja schließlich kein Rennen gefahren. Steht mehr Platz zur Verfügung steht auch der Kommunikation in lockerer Formation nichts im Wege. Wichtig ist das sich halt jeder Bewußt macht dass das fahren in der Gruppe von einem eine vorrausschauenderre, umsichtigere, verantwortungsbewußtere und konzentriertere Fahrweise verlangt.
Trotzalledem; Menschen machen nunmal Fehler und viele Menschen machen zusammen viele Fehler. Daher muss man beim Fahren in einer Gruppe eben mit Stürzen rechnen.
Daher sollte meiner Meinung nach zumindest dass Tragen von Helmen Pflicht und das anderer Protektoren wärmstens empfohlen sein.

Hab letzte Woche noch vor der ersten Klostersondertour mit Robin ne Diskussion darüber gehabt ob ich meinen Helm nun aufziehe oder nicht. Dabei war ich eher abgeneigt während Robin mir zugeraten hat.
Gestern war ich dann schon froh das ich nen Helm aufhatte.




Zuletzt bearbeitet von Kobalt60 am 06.07.2005, 14:40 Uhr, insgesamt ein Mal bearbeitet
 
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karokoenig
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 14:36 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 822
Wohnort: DUSFOR-city
eine schöne Diskussion und ein wirklich guter Aufruf von Oli. Auch mir ist schon einmal aufgefallen, dass sich Unfälle zuletzt häufen.

Also warum ist das so ?

Eine Erklärung ist sicher, dass wir immer mehr skaten. Und nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung stürzt du häufiger wenn du häufiger die Gelegenheit dazu hast. Aber das allein ist es sicher nicht.

Auch ich sehe den Hauptgrund in fehlender Konzentration. Ich bin dieses Jahr auch bereits zwei mal gestürzt. Einmal habe ich im Regen einen nassen Gullideckel übersehen. Einmal hat mich der Sturz beim Träumen gestört. Interessanterweise bin ich noch NIE im Rennen gestürzt und ich denke ich bin mittlerweile auch schon ca. 600 - 800 KM Rennen gefahren - aber halt konzentriert und wachsam. Viele der Gestürzten die ich zuletzt gesprochen habe haben einhellig gesagt, dass sie "keine Ahnung haben" warum sie gestürzt sind.

Wie auch immer hat dieser thread sicher noch einmal uns allen die Augen geöffnet - allein schon das macht diesen Beitrag wertvoll.

Bleibt gesund - tragt immer alle Schoner und Helm

karo
 
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dagi01
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 15:08 Uhr




Anmeldung: 12. Mai 2005
Beiträge: 30

Naja ein wenig möchte ich Markus wiedersprechen. Die Unfälle der letzten Zeit sind ja nun nicht im Stehen passiert! Und natürlich ist jeder für sich selbst verantwortlich und soll seinem Können entsprechend fahren. Aber ist es nicht so, dass ein gewisser "Gruppenzwang" entsteht und man sich schnell dazu verleiten läßt, schneller (und weiter) zu fahren, als man eigentlich möchte bzw. kann? Und dann ist einfach Ende mit der Konzentration. Und was ist, wenn man langsamer fährt als die Gruppe? Dann ist man weg vom Fenster bzw. die Gruppe ist weg und man fährt alleine seine Tour.

Bei Tal total habe ich mich zwangsweise früher abgesetzt und bei der Siegtour bin ich deshalb von vorneherein nicht mit gefahren.
Da es natürlich schwierig ist, alle Interessen, Können und Geschwindigkeitsvorstellungen unter einen Hut zu bringen, finde ich
Mareikes Vorschlag ausgezeichnet:

Eine Möglichkeit wäre am Anfang einer Tour zu planen:
eine kommunikative Gruppe Tempo 15 km/h
und eine schnelle Gruppe, die konzentriert im Zug fährt
 
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