Willkommen bei DUSFOR - United Sk8 Nations
DUSFOR
United Skate Nations
Helm sch?quot; style= Burgplatz Webcam
DUSFOR Rendezvous
  Anmelden bzw. neues Benutzerkonto einrichten DeutschEnglish
Navigation

Laberleiste


Aktuelle Photos
Skihallen-Pfingstmontagtour 05.06.2017
Skihallen-Pfingstmontagtour 05.06.2017
Klostertour 31.05.2017
Klostertour 31.05.2017
Frühlingstour am 09.04.2017 nach Zons
Frühlingstour am 09.04.2017 nach Zons

DUSFOR on Tour
Skihallen-Pfingstmontagstour
Auf zur Skihalle
Kommentar hinzufügen

Zeige Track in Google Maps
45.287 km

Adventswanderung 2016
Rund um das Kloster Knechtsteden
Kommentar hinzufügen
10.131 km

D-Day 10-03-16
Für mich die beste (allerdings auch erste) Tour des Jahres.
Kommentar hinzufügen
23.613 km



Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Vorheriges Thema anzeigen Druckerfreundliche Version Einloggen, um private Nachrichten zu lesen Nächstes Thema anzeigen
Autor Nachricht
karokoenig
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 15:18 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 820
Wohnort: DUSFOR-city
dagi01 hat folgendes geschrieben:

Eine Möglichkeit wäre am Anfang einer Tour zu planen:
eine kommunikative Gruppe Tempo 15 km/h
und eine schnelle Gruppe, die konzentriert im Zug fährt


ich bezweifle, dass das hilft, trotzdem ist das einen Versuch wert. Allerdings wurde gerade diese Vorgehensweise in der Vergangenheit von einigen Leuten immer wieder heftigst kritisiert. Sad
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
winand
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 15:25 Uhr




Anmeldung: 07. Jul 2004
Beiträge: 236
Wohnort: DUS/HAJ/HAM
Die Tourentrennungsansatz klingt ja wunderbar - nur ist der m.E. nicht so einfach praktikabel, da die Strecken auf weiten Teilen keine höheren Geschwindigkeiten hergeben (oder eben nur unter Gefährdung aller).

Darum finde ich es, wie es zurzeit manches Mal praktiziert wird, eigentlich gar nicht so übel: Generell rollen wir zusammen, und an den Stellen *wo es sicher möglich ist* bilden sich schnellere Züge und warten an bestimmten Sammelpunkten (i.d.R. am Ende der "Ausbaustrecke") auf den Rest.

Dabei sollte natürlich die gegenseitige Rücksichtnahme auf Mitskater, Fußgänger, Hunde, Räder etc. NIE außer Acht gelassen werden! Das gilt sowohl für die Speed-Junkies als auch für die Überholten. - Aber ich denke, das sollte allen sowieso klar sein, oder?

Ein weiterer Punkt, der hier angesprochen wurde, ist natürlich irgendwo der Gruppenzwang, der einen schnell dazu verleitet, über sein eigentliches Maximum hinaus Leistung zu bringen, was dann schnell gefährlich wird. Aber dafür habe ich auch keine Patentlösung... Einen Besenwagen haben wir ja nicht... :-/

_________________
Die Lippen des Toren bringen Zank, und sein Mund ruft nach Schlägen. (Buch der Sprüche, 18,6)

www.partyskater.de
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen  
Antworten mit Zitat Nach oben
marie-dix-neuf
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 15:40 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 156

Eben, eben. Es ist doch schon - nennen wir es Gruppendynamik. Wir sind bei Tal total von vielen Radfahrern (zum Teil zu recht) beschimpft worden. Denn wenn 30 Leute mal so eben mit 25 km/h die Fahrbahn für sich einnehmen, kann man nicht unbedingt Verständnis der anderen erwarten. Ein bisschen Selbstreflexion ist manchmal hilfreich. Selbst die Düsseldorfer Speedskater, die wir ja getroffen haben, waren langsamer unterwegs als Dusfor....

Auch mir war die Geschwindigkeit bei Tal total zu hoch vor dem Hintergrund des dichten Vekehrs auf engem Raum. Deshalb habe auch ich abgekürzt und bin mein Tempo gefahren. Glücklicherweise habe ich 6 weitere Skater gefunden, die mein Tempo (21 km/h) auch als ihr Tempo betrachteten. Deswegen bin ich auch überhaupt nicht beleidigt, das andere schneller gefahren sind. Aber ich möchte mich nicht in diese Gefahr begeben. Ich möchte aber andere auch nicht überreden langsam zufahren. Deshalb wäre es doch gar nicht verkehrt, 2 Gruppen zu definieren, so dass niemand alleine fahren muss. Ein wenig Rücksichtnahme auf die Schwächeren kann einhergehen mit viel Spaß für die Starken.
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
dagi01
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 15:56 Uhr




Anmeldung: 12. Mai 2005
Beiträge: 30

Winand, ich meinte auch nicht, dass noch schneller gefahren werden soll, das wäre ja genau kontaproduktiv zum Thema.
Ich meinte damit - und ich denke auch Mareike wird das so gemeint haben dass die nicht soo Schnellen auch noch Sondertouren mitfahren können.
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
ShuntOli
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 17:12 Uhr




Anmeldung: 22. Apr 2003
Beiträge: 212
Wohnort: Trendmetropole Uedesheim a/Rh
Ich glaube schon, dass das Tempo und der Gruppenzwang mit zu Unkonzentration führt. Sicher muß man sich auch bei geringerer Geschwindigkeit konzentrieren, aber Fakt ist, dass die kinetische Energie, die letztendlich auch die Schwere der Verletzungen beinflusst, bei 20 km/h schon fast doppelt so groß ist, wie bei 15 km/h (steigt quadratisch). Ich gebe Dagi Recht: Wie ich vorhin schon schrieb, wenn Du nicht im Zug und dran bleibst, biste weg und alleine zu skaten ist nicht Sinn einer gemeinsamen Tour.

Ich fand die Tal-To-Tal-Lösung, die in ein wenig Marijkes Vorschlag trifft, gar nicht so schlecht: Schnelleren fahren vor und warten an vereinbarter Stelle auf den Rest.

Wie schnell an D-days und SEKs gefahren werden sollte, würde einen eigenen Thread füllen. Meine Vorzüge zur Relation Quatschen/Tempo kennen die meisten. Ich muß Markus jedoch widersprechen: In einem Haufen wie Donnerstags bunt und mit großem Abstand umherzurollern erfordert weit weniger Konzentration wie Zugfahren >20km/h. Trotz teilweise übler Piste ist früher selten was passiert.

Die Schnellfahrer sollten vielleicht noch eine weitere Überlegung anstellen: Wenn sie schwächere Fahrer mitziehen, fahren diese über ihre Verhältnisse und brauchen dann mehr und insgesamt längere Pausen, bis sie irgendwann k.o. sind. Dadurch sinkt die Marschgeschwindigkeit der Gruppe (wenn auf alle gewartet wird). Würde man sich einer für alle gut zu fahrenden Geschwindigkeit anpassen, würde die Marschgeschwindigkeit durch weniger und kürzere Pausen wieder steigen.

Noch etwas zum Thema Fallen: Wenn kurz vor Dir jemand hinknallt, hast Du keine Chance, vernünftig zu fallen. Die hat nur der, der hinfällt. Dein Rückenmark sorgt dafür, dass Du dem Hindernis irgendwie ausweichst, weil Du den gestürzten ja nicht überfahren willst und das kannst Du kaum beeinflussen.

Ist es eigentlich besser liegenzubleiben, damit die anderen gezielt ausweichen können,oder schnell zur Seite zu kriechen?
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
sumpfnatter
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 18:33 Uhr




Anmeldung: 23. Sep 2003
Beiträge: 438
Wohnort: in einem Dorf nördl. von Köln
In Punkto Geschwindigkeit bin ich mit Oli einer Meinung.

Zu gerne lassen sich Leute vom Geschwindigkeitsrausch, dem ich zugegeben in vielen Lebenslagen - nicht nur beim Skaten - auch gerne verfalle, verleiten und gehen über Ihre Grenze hinaus. Selbst bei Marathon-Veranstaltungen beobachte ich im Mittelfeld immer mal wieder Leute, die zu weit gehen und dann, sicherlich auch mangels Konzentration, andere mit ins Verderben ziehen. Beim Mittelrhein-Marathon hatte eine solche, im Pulk ins Straucheln geratene Person, geistesabwesend die Textilbremse des Vordermanns gezogen. Resultat war eine Durcheinander von auf dem Rücken liegenden "Mittelrhein-Käfern" und dem dazugehörigen Geschrei.

Fakt ist natürlich auch, was Frank und viele Andres schon erwähnt haben: Fällt direkt vor uns einer auf die Nase, so tendiert die Chance bei höheren Tempi noch ausweichen zu können gegen null. Daher sollte jeder von uns einen entsprechenden Sicherheitsabstand einhalten. Diese kann ja individuell der Masse an Skatern und deren Können angepasst werden. Ich bin zum Beispiel kein Freund davon, bei Rpllwerk-Veranstaltungen in Kette oder mit hoher Geschwindigkeit im Pulk zu fahren. Dort ist es ähnlich, wie ich es letztes Jahr in München erlebt habe, dass Menschen sich überschätzen. Man kann behaupten, dass Dusforisten einschätzen können, ob der vorherfahrende Skaten kann. Sieht man aber einen unsicheren Kandidaten, sollte man ihnvorausschauend in einem kleinen Bogen umfahren.

Nochmal zurück zu Oli. Auch beim Fallen bin ich seiner Meinung. Möglichst liegen bleiben und versuchen sich selber klein zu machen. Dabei die Hände am besten vor´s Gesicht, damit nicht jemand unaufmerksames noch zusätzlich in die Kauleiste rasselt. Verloren Zähne sind schwerer zu ersetzen, als Prellungen auszuheilen.

So, und nun lasst uns alle ein bißchen mehr aufpassen, vorausschauender skaten und hoffen, dass die Zahl der Zwischenfälle wieder zurückgeht. Ich jedenfalls hoffe morgen Abend auf trockenes Wetter und eine sturzfreie Tour durch das kleine Dorf am Rhein.

Grüße aus Köln
Carsten
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
Bundestrainer
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 19:10 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 506
Wohnort: D-Town
Zu dem Problem der >Gruppendynamik< gehören grundsätzlich immer zwei Parteien: Eine, die Druck aufbaut, und eine, die den Druck spürt. Konkret ist es hier die eine Gruppe, die das Tempo vorgibt (und evtl. auch fahren kann), und die andere Gruppe, die das Tempo mitgeht (und sich damit evtl. übernimmt). Solange nichts passiert, gehen wohl beide mit gutem Recht davon aus, dass das so in Ordnung ist. Erst wenn etwas passiert, wird nach den Gründen gesucht. Also leider jetzt. Sad

Nichts desto trotz ist es sinnvoll, diese Diskussion zu führen.

Was wäre dann die Alternative zum Mitziehen schwächerer Fahrer? Im Wind fahren lassen und dann bei Tal toTal etwa in Rüdesheim oder sonstwo auf halber Strecke aussetzen ... ??? Das Kann es doch nicht sein!!!

Also ist es auch an den Langsamfahrern, sich rechtzeitig zu Wort zu melden. Damit meine ich "sachlich äußern" und nicht - wie es leider manchmal ankommt - in einem motzigen Ton rummeckern. Das versaut die Grundlage für eine angemessene Lösungsfindung. Und es gibt so viele Alternativen ...

Wenn ich merke, dass ich nicht mehr kann, ist mir die Gruppe egal Exclamation
Dann erkundige ich mich nach dem Weg oder einem Treffpunkt und ich fahre meinen eigenen Stiefel. Basta! Erfahrungsgemäß findet sich meistens einer, der mitmacht ...

sumpfnatter hat folgendes geschrieben:
So, und nun lasst uns alle ein bißchen mehr aufpassen, vorausschauender skaten und hoffen, dass die Zahl der Zwischenfälle wieder zurückgeht.
Genau so machen wir das!

_________________
Teenager in eine depressive Stimmung zu versetzen ist wie Fische aus einem Fass angeln! [Bart Simpson]


Zuletzt bearbeitet von Bundestrainer am 07.07.2005, 12:02 Uhr, insgesamt ein Mal bearbeitet
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
ShuntOli
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 07.07.2005, 09:21 Uhr




Anmeldung: 22. Apr 2003
Beiträge: 212
Wohnort: Trendmetropole Uedesheim a/Rh
Wir sollten nicht wie eine träge Herde Tiere kurz aufschauen und dann gemütlich weitergrasen. Damit, dass jeder >seinen eigenen Stiefel< fährt und dass wir uns vornehmen, einfach besser aufzupassen, ist es nicht getan! Schon nach kurzer Zeit werden die Unfallzahlen wieder steigen. Es muss sich etwas grundliegendes im Bewusstsein eines jeden ändern.

Auch Arbeitssicherheit lebt nicht alleine vom Gefahrenbewußtsein der Mitarbeiter, sondern vor allem von nachhaltigen Maßnahmen, Gefahrenquellen zu eliminieren.

Teilweise tiefe Schürfwunden, Prellungen, Hämatome, Gehirnerschütterungen, reichlich kaputte Hosen, beschädigte Videokameras, kaputte Digicams, zerissene Brüllwürfel... schaut Eure Körper doch diesen Sommer einfach mal an. Bei jeder Sondertour gibt es jetzt hässliche Stürze, dass war im letzten Jahr nicht so. Da vergeht einigen Betroffenen verständlicherweise die Lust am Skaten mit Dusfor.

Wenn sich selbst langjährige Skatefreunde wie dagi nicht mehr an eine Sondertour herantrauen, nehme ich das nicht nur sehr traurig zur Kenntnis, sondern finde, dass sich dringend etwas ändern muß! Eine Sondertour muss für jeden Nichtanfänger ohne Stress zu skaten sein. Ich gebe selber zu, wie Marijke auch manchmal das Gespür für das Tempo zu verlieren. Wenn man vorne brettert, verliert man tatsächlich den Kontakt nach hinten.

Ich freue mich, dass hier so zahlreich und vor allem sachlich diskutiert wird.
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
Seb
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 07.07.2005, 11:45 Uhr




Anmeldung: 12. Aug 2004
Beiträge: 216
Wohnort: Düsseldorf
ShuntOli hat folgendes geschrieben:
Eine Sondertour muss für jeden Nichtanfänger ohne Stress zu skaten sein.

Beim DDay gebe ich Dir damit ja recht, aber Sondertouren? Was spricht denn dagegen, wenn jemand hier im Forum zu einer flotten anspruchsvollen Sondertour einläd, die vielleicht nicht jeder Mensch schaffen würde, für die sich aber doch etliche Dusforisten finden, denen sowas Spaß macht und die das auch schaffen? Sollen wir das denn an Dusfor vorbei über Telefon organisieren?

Wäre doch endlich mal an der Zeit, daß wir einsehen, daß wir bei Dusfor alle irgendwie verschieden schnell und trainiert sind. Wenn ich eine Tour plane, weiß ich doch normalerweise, wieviel Strecke ich in welcher Zeit zurücklegen möchte, und kann dann ja auch sagen, wie schnell ich im Schnitt skaten muß. Und das sollte ich dann unbedingt im Forum bei meiner Tour-Einladung dazuschreiben (wie auch immer, meinetwegen als "120% DDay-Tempo, 35km, 2 Stunden"). Also: Draufschreiben, was drinsteckt, dann kann jeder für sich entscheiden, ob er mitkommen möchte. Und wenn im Forum steht, daß man eine gemütlichen Tour von 20km in zweieinhalb Stunden plant, sollte man sich auch daran halten. Dann weiß jeder, daß er da mitkommen kann, ganz ohne Streß und Sorge.

Bei so Sachen wie Tal-Total könnten wir ja auch immer vorher festlegen, wer sich ggf. um eine langsamer, kürzere Runde kümmert, und das dann auch so kommunizieren. Dann bleibt niemand auf der Strecke. Was ich an der Mosel blöd fand, war, daß sich zwei Gruppen gebildet haben nicht danach, wer wie weit skaten will, sondern mehr oder weniger aus politischen Gründen.

Und wenn doch einmal im Zug gefahren wird: Wenn der Zugführer fragt, ob die Geschwindigkeit ok ist, diese Frage bitte immer nach hinten durchgeben, ehrlich antworten und die Antwort nach vorne weiterreichen. Das Tempo ist nicht ok, wenn der letzte gerade mal so schafft mitzukommen. Also soll er dann auch ruhig sagen, daß er gerne langsamer skaten würde (deswegen wurde die Frage ja gestellt).
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
Bundestrainer
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 07.07.2005, 12:44 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 506
Wohnort: D-Town
ShuntOli hat folgendes geschrieben:
Damit, dass jeder >seinen eigenen Stiefel< fährt und dass wir uns vornehmen, einfach besser aufzupassen, ist es nicht getan!

Dies gilt ja auch nur für diejenigen in der Gruppe, die merken, dass ihre Grenzen erreicht oder überschritten sind und macht in dieser Situation durch aus Sinn. Eine solchen Zustand kann ein Außenstehender nur schwer oder gar nicht erkennen. Schließlich kennt jeder seinen eigenen Körper am Besten und sollte auch auf ihn hören. Wer in einer solchen Situation weiterpowert, geht ein zu hohes Risiko ein.

Durch mehr aufeinander Zugehen und aufmerksamer Skaten kann schon eine Menge erreicht werden. Das Risiko eines Sturzes kann leider nie ganz ausgeschlossen werden.

_________________
Teenager in eine depressive Stimmung zu versetzen ist wie Fische aus einem Fass angeln! [Bart Simpson]
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
Frank2709
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 07.07.2005, 13:05 Uhr




Anmeldung: 19. Sep 2003
Beiträge: 1481
Wohnort: ganz nah an der Trendmetropole
Bundestrainer hat folgendes geschrieben:

Dies gilt ja auch nur für diejenigen in der Gruppe, die merken, dass ihre Grenzen erreicht oder überschritten sind und macht in dieser Situation durch aus Sinn. Eine solchen Zustand kann ein Außenstehender nur schwer oder gar nicht erkennen. Schließlich kennt jeder seinen eigenen Körper am Besten und sollte auch auf ihn hören. Wer in einer solchen Situation weiterpowert, geht ein zu hohes Risiko ein.


ein bißchen bedenklich finde ich, dass hier häufig Begriffe wie "fahren an der Leistungsgrenze" in Zusammenhang mit Dusfor-Skatetouren und nicht im Zusammenhang mit Skate-Rennen fallen.

Selbst wenn die Skatetouren als Training angesehen werden, dann sollte ein Ausdauertraining im Bereich von 80% von HFmax liegen also z.B. bei jemandem mit Maximalpuls 190 bei ca. 150 und wenn ich auf Technik achten möchte bei max 70% also ca. 130! Ich persönlich glaube, dass hier fast alle überpowern. Das hat aber natürlich seinen Grund und das ist der -ich nenn es mal- "flow" Wink Bei einer gewissen Geschwindigkeit bekommt man auf Skates das Gefühl fast schwerelos dahinzugleiten, dabei vergißt man Anstrengung und Geschwindigkeit und ist dann nicht mehr ganz Herr seiner Sinne Smile so ein Gefühl hat einen hohen Suchtfaktor...nur während der eine sich im flow befindet kämpft der andere mit hochrotem Kopf um Anschluss...außerdem sind sie Strecken auf denen wir uns häufig bewegen leider nicht wirklich zum flow-begünstigenden Windschatten fahren geeignet, da sie meist zu eng und unübersichtlich sind. Dann kommt noch hinzu, dass Windschattenfahren nicht heißt irgendwie möglichst eng hintereinander durch die Gegend zu eiern sondern eine gewisse Technik und damit auch ein Training voraussetzt. Allerdings sollte das dann dort trainiert werden wo Platz genug vorhanden ist.

bye
Frank
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen  
Antworten mit Zitat Nach oben
ShuntOli
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 07.07.2005, 13:32 Uhr




Anmeldung: 22. Apr 2003
Beiträge: 212
Wohnort: Trendmetropole Uedesheim a/Rh
Seb hat folgendes geschrieben:
Also: Draufschreiben, was drinsteckt


Finde ich persönlich absolut richtig! Leider funktioniert das in der Praxis nicht, da kennen wir genug Beispiele. Komischerweise war noch keine Tour langsamer als erwartet.

Wenn schon die Moseltour erwähnt wird: Ein Beispiel dafür, dass im Forum propagiertes Tempo von einigen nicht gewünscht und einfach ignoriert wird. >Politische< Gründe hatte das wohl kaum...

...aber Thema waren eigentlich die Unfälle - und die häufen sich vielleicht auch deshalb weil >Training< und >Sonntagstour< miteinander verwechselt werden.
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
Roadrunner
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 07.07.2005, 14:17 Uhr




Anmeldung: 23. Sep 2003
Beiträge: 946
Wohnort: Düsseldorf
ShuntOli hat folgendes geschrieben:
Wenn schon die Moseltour erwähnt wird: Ein Beispiel dafür, dass im Forum propagiertes Tempo von einigen nicht gewünscht und einfach ignoriert wird. >Politische< Gründe hatte das wohl kaum...

Ich glaube auch nicht, dass das politisch Gründe hatte. Es lag aber auch nicht an der Geschwindigkeit. Das hatte eher 'morgens nicht in die Puschen kommen' Gründe Wink

Früher wurde oft die Geschwindigkeit an den Ddays kritisiert. Da wurde dann gesagt 'rasen könnt Ihr bei den SEKs'.
Finde ich auch erst mal ok so. Besonders Touren wie die nach Knechtsteden waren immer recht flott.
Bei langen Runden wie TalToTal muss man sich halt absprechen, Treffpunkte vereinbaren und unterschiedliche Erwartungen tolerieren. Das hat aus meiner Sicht bei TalToTal auch sehr gut funktioniert.

Aber das Thema sind ja die Unfälle:
Vor einiger Zeit (auch bei einer Knechtstedentour) hat Frank schon mal sehr konkret darauf hingewiesen woher die Stürze kommen: Schnelles und unkonzentriertes fahren im Zug.

Also entweder schnell und keine Gespräche dabei führen oder langsam und mit viel Kommunikation?
Erscheint für uns beides nicht wirklich praktikabel zu sein, oder?

Am besten hält sich jeder die hier gemachten Anregungen vor Augen und fährt dadurch bewusster (z.B. mehr Abstand und mehr Konzentration auf die eigene Fahrweise und die der Anderen).

Auf einen tollen, sicheren und hoffentlich trockenen Dday Very Happy
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
Schnecke
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 07.07.2005, 17:00 Uhr




Anmeldung: 12. Jun 2004
Beiträge: 311

Oli sowie Marie19, Dagi und Natter, Ihr sprecht mir aus der Seele.

"No risk, no fun" ist eine Haltung. Mein fun ist eher beeinträchtigt, wenn ich praktisch vorher weiß, dass ich am Ende der Tour wieder neue Blessuren habe werde,

- sei es, dass ich trotz besten Willens und aller Konzentration bei dem permanent (für mich zu) hohen Tempo und (zu) geringen Abstand einen Fahrfehler nicht vermeiden kann,

- oder dasselbe bei sicher ebenso gutem Willen jemand anders passiert und mich mitreißt.

Für eine gute Beziehung gilt bekanntlich: Es ist nicht schlimm, wenn man nicht immer alles gemeinsam macht, Hauptsache, man findet sich anschließend wieder und hat dann um so mehr zu erzählen. Kann das für Dusfor so falsch sein?

_________________
--------------------------------
Der Name ist Programm.
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden  
Antworten mit Zitat Nach oben
Bigbirdy
Titel: Zu viele Unfälle!  BeitragVerfasst am: 07.07.2005, 19:26 Uhr




Anmeldung: 23. Sep 2003
Beiträge: 1392
Wohnort: DUS
Aus meiner Erfahrung stürzt man besser mit Helm/Schoner und einer gewissen Lockerheit und "Fun" am Stürzen. Wer Angst vorm Stürzen hat verkrampft!
Zum üben kann ich nur empfehlen einige Judorollen auf Rasen oder weichem Grund zu trainieren.
Man kann zwar den Ernstfall nicht tranieren und jeder Sturz ist anders (vor allem wenn man frontal mit dem Kopf gegen ein Auto fährt), aber die notwendige Körperspannung ist trainierbar.
Der Rest ist eine Kombination aus Können, Schutz und einer gehörigen Portion Glück Smile

_________________
Ein Sturz bei 25 km/h entspricht einem Kopfsprung aus 2,5 m auf Beton - Helm schützt
 
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen  
Antworten mit Zitat Nach oben
Beiträge vom vorherigen Thema anzeigen:     
Gehe zu:  
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Vorheriges Thema anzeigen Druckerfreundliche Version Einloggen, um private Nachrichten zu lesen Nächstes Thema anzeigen
PNphpBB2 © 2003-2007 

Porno-filme



Allgemeine Nutzungsbedingungen (Terms of use)
| Datenschutzhinweis (Privacy policy)
Diese Web Site basiert auf Freier Software. (This site is based on Free Software.)