Brumisateur / fogger de luxe
Verfasst: 24. Okt 2007, 19:39
Wüstenskaten mit Kühlung!
Wer von den Parisfahrern erinnert sich nicht noch gerne an die Nebelsprühanlagen am Seineufer zur Sommerszeit?
Sowas gips gätz auch in ganz groß:
10. Oktober 2007
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1 ... 14,00.html
REISEZIEL KATAR
Klimatisierter Radweg in der Wüste
Der touristische Größenwahn von Dubai und Abu Dhabi war erst der Anfang: Jetzt will auch der Mini-Wüstenstaat Katar zum Touristen-Wunderland werden: Die Scheichs investieren ihre Erdgas-Milliarden in künstliche Inseln, Giga-Kunstausstellungen - und einen klimatisierten Radweg.
...
Wie ein Halbmond windet sich die sieben Kilometer lange Uferstraße Corniche rund um die Bucht von Doha, in der das türkisfarbene Wasser des Persischen Golfs zu dieser Jahreszeit (Ende Okt.) fast so heiß ist wie in Europa eine Badewannenfüllung. Entlang der achtspurigen Vorzeigemeile der Hauptstadt des winzigen Emirats Katar schießen die Wolkenkratzer derzeit nur so in die Höhe, Prunkbauten aus Stahl, Beton und Glas
...
Anders als Dubai, dessen Ölvorräte zu Ende gehen, sitzt Katar auf den drittgrößten Erdgasreserven der Welt, 25 Trillionen Kubikmeter des wertvollen Rohstoffs warten tief unter Dünen und Meerwasser darauf, erschlossen zu werden, der Vorrat reicht für mehrere hundert Jahre. Das Pro-Kopf-Einkommen der 907.000 Einwohner, davon nur 20 Prozent Kataris, liegt mit 60.000 US-Dollar wesentlich höher als in allen Nachbarstaaten inklusive Dubai und ist eines der höchsten der Welt. Seit 2001 hat sich das Bruttosozialprodukt mehr als verdreifacht. (60.000 Dollar nicht pro Beschäftigten, sondern pro Kopf der Bevölkerung!)
...
Daher kann man es sich leisten, sich auf kleine feine Nischenmärkte zu konzentrieren: "Doha hat eine andere Vision im Tourismus als Dubai, denen Konkurrenz zu machen hat sowieso keinen Sinn", sagt die Italienerin Daniela Grendene, Marketingchefin der katarischen Tourismusbehörde. "Wir wollen authentischer, arabischer sein und uns als Stopover-Ziel vielleicht in Kombination mit dem Oman etablieren", erklärt sie.
Doch womit sollen eigentlich Touristen gelockt werden?
...
eine von Dohas neuesten Attraktionen ... : die 30 Kilometer lange und sieben Meter breite Fahrradroute entlang der Corniche, die 2008 fertiggestellt werden soll. Damit die Kataris und ihre Besucher auch in den extrem heißen und feuchten Sommermonaten genug Bewegung bekommen, wird die gesamte Strecke ein schattenspendendes Dach erhalten und - Weltpremiere - auf gesamter Länge ständig mit feinem Wassernebel aus gekühltem Grundwasser besprüht. Geld ist ja genug da.
Wer von den Parisfahrern erinnert sich nicht noch gerne an die Nebelsprühanlagen am Seineufer zur Sommerszeit?
Sowas gips gätz auch in ganz groß:
10. Oktober 2007
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1 ... 14,00.html
REISEZIEL KATAR
Klimatisierter Radweg in der Wüste
Der touristische Größenwahn von Dubai und Abu Dhabi war erst der Anfang: Jetzt will auch der Mini-Wüstenstaat Katar zum Touristen-Wunderland werden: Die Scheichs investieren ihre Erdgas-Milliarden in künstliche Inseln, Giga-Kunstausstellungen - und einen klimatisierten Radweg.
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Wie ein Halbmond windet sich die sieben Kilometer lange Uferstraße Corniche rund um die Bucht von Doha, in der das türkisfarbene Wasser des Persischen Golfs zu dieser Jahreszeit (Ende Okt.) fast so heiß ist wie in Europa eine Badewannenfüllung. Entlang der achtspurigen Vorzeigemeile der Hauptstadt des winzigen Emirats Katar schießen die Wolkenkratzer derzeit nur so in die Höhe, Prunkbauten aus Stahl, Beton und Glas
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Anders als Dubai, dessen Ölvorräte zu Ende gehen, sitzt Katar auf den drittgrößten Erdgasreserven der Welt, 25 Trillionen Kubikmeter des wertvollen Rohstoffs warten tief unter Dünen und Meerwasser darauf, erschlossen zu werden, der Vorrat reicht für mehrere hundert Jahre. Das Pro-Kopf-Einkommen der 907.000 Einwohner, davon nur 20 Prozent Kataris, liegt mit 60.000 US-Dollar wesentlich höher als in allen Nachbarstaaten inklusive Dubai und ist eines der höchsten der Welt. Seit 2001 hat sich das Bruttosozialprodukt mehr als verdreifacht. (60.000 Dollar nicht pro Beschäftigten, sondern pro Kopf der Bevölkerung!)
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Daher kann man es sich leisten, sich auf kleine feine Nischenmärkte zu konzentrieren: "Doha hat eine andere Vision im Tourismus als Dubai, denen Konkurrenz zu machen hat sowieso keinen Sinn", sagt die Italienerin Daniela Grendene, Marketingchefin der katarischen Tourismusbehörde. "Wir wollen authentischer, arabischer sein und uns als Stopover-Ziel vielleicht in Kombination mit dem Oman etablieren", erklärt sie.
Doch womit sollen eigentlich Touristen gelockt werden?
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eine von Dohas neuesten Attraktionen ... : die 30 Kilometer lange und sieben Meter breite Fahrradroute entlang der Corniche, die 2008 fertiggestellt werden soll. Damit die Kataris und ihre Besucher auch in den extrem heißen und feuchten Sommermonaten genug Bewegung bekommen, wird die gesamte Strecke ein schattenspendendes Dach erhalten und - Weltpremiere - auf gesamter Länge ständig mit feinem Wassernebel aus gekühltem Grundwasser besprüht. Geld ist ja genug da.