Die Schlacht......
Verfasst: 15. Jul 2004, 20:17
Auch von mir das (vorerst) letzte posting mit Gruß an den Kindergarten!!
Auf www.dusfor.de wird die Schlacht von Worringen beschrieben. Hey, ihr alten Dickschädel, lest euch das mal durch, sollte euch bekannt vorkommen, die Personen sind natürlich frei erfunden
)
In diesem Sinne!
Die Schlacht von Worringen
Nach dem Tod der Herzogin von Limburg erhoben zwei Parteien Anspruch auf das Herzogtum: der Bruder der toten Herzogin, der Graf von Berg, und der Witwer. Keine der beiden Parteien verfügte allerdings über genug militärische Macht, um seinen Anspruch durchzusetzen. Der Witwer verbündete sich daraufhin mit dem Kölner Erzbischof, der seit geraumer Zeit auch die weltliche Herrschaft über seine Diözese anstrebte. Der Graf von Berg verkaufte, aufgrund dieser Übermacht, kurzerhand seinen Anspruch an den Herzog von Lothringen und Brabant. Ein nervenaufreibender Kleinkrieg entbrennt nun, den der Witwer nicht lange standhält, schließlich verkauft auch er seinen Anspruch, und zwar an Graf Heinrich von Luxemburg.
Weitreichende Koalitionen werden nun gebildet, für die das Herzogtum Limburg nur ein Vorwand sind, den letztendlich geht es nur um eins: die Machtverhältnisse am Rhein endgültig zu klären. Auf der einen Seite der Streitmacht, unter Luxemburger Führung, befand sich der Erzbischof. Auf der anderen Seite, unter Brabanter Führung, befand sich der Graf von Berg. Aber auch die Kölner Bürger waren hier zu finden, denn denen schmeckten die Pläne ihres Erzbischofs überhaupt nicht. Ein Kampf war unausweichlich und so geschah es, das am 5. Juni des Jahres 1288 die beiden Parteien aufeinander trafen.
Auf der Heide von Worringen trafen die beiden Parteien aufeinander. 10.000 bis 15.000 Bewaffnete kämpften hier um ihre Zukunft. Die Schlacht begann gegen 9 Uhr und es hatte den Anschein, daß die erzbischöfliche Seite die Übermacht besaß. Doch der Kampf dauerte über acht Stunden und wurde grau-sam geführt. Der Erzbischof machte schließlich ein Friedensangebot, doch die Brabanter lehnten ab.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Gruppen mußte also die Entscheidung bringen. Schließlich wurde der Erzbischof gefangen genommen und die Schlacht war geschlagen. Doch ein hoher Preis, den beide Gruppen bereit waren zu zahlen, wurde bezahlt: Über die Hälfte der Männer wurde erschlagen und die Mönche der Umgebung brauchten mehrere Tage um alle Gefallenen zu beerdigen.
Der Graf von Berg nützte seine neu gewonnenen Freiheiten und verlieh am 14. August 1288 die Stadtrechte an Düsseldorf - und so gibt diese bedeutende Stadt am Rhein noch heute Zeugnis über den Sieg des Grafen von Berg ab.
Auf www.dusfor.de wird die Schlacht von Worringen beschrieben. Hey, ihr alten Dickschädel, lest euch das mal durch, sollte euch bekannt vorkommen, die Personen sind natürlich frei erfunden
In diesem Sinne!
Die Schlacht von Worringen
Nach dem Tod der Herzogin von Limburg erhoben zwei Parteien Anspruch auf das Herzogtum: der Bruder der toten Herzogin, der Graf von Berg, und der Witwer. Keine der beiden Parteien verfügte allerdings über genug militärische Macht, um seinen Anspruch durchzusetzen. Der Witwer verbündete sich daraufhin mit dem Kölner Erzbischof, der seit geraumer Zeit auch die weltliche Herrschaft über seine Diözese anstrebte. Der Graf von Berg verkaufte, aufgrund dieser Übermacht, kurzerhand seinen Anspruch an den Herzog von Lothringen und Brabant. Ein nervenaufreibender Kleinkrieg entbrennt nun, den der Witwer nicht lange standhält, schließlich verkauft auch er seinen Anspruch, und zwar an Graf Heinrich von Luxemburg.
Weitreichende Koalitionen werden nun gebildet, für die das Herzogtum Limburg nur ein Vorwand sind, den letztendlich geht es nur um eins: die Machtverhältnisse am Rhein endgültig zu klären. Auf der einen Seite der Streitmacht, unter Luxemburger Führung, befand sich der Erzbischof. Auf der anderen Seite, unter Brabanter Führung, befand sich der Graf von Berg. Aber auch die Kölner Bürger waren hier zu finden, denn denen schmeckten die Pläne ihres Erzbischofs überhaupt nicht. Ein Kampf war unausweichlich und so geschah es, das am 5. Juni des Jahres 1288 die beiden Parteien aufeinander trafen.
Auf der Heide von Worringen trafen die beiden Parteien aufeinander. 10.000 bis 15.000 Bewaffnete kämpften hier um ihre Zukunft. Die Schlacht begann gegen 9 Uhr und es hatte den Anschein, daß die erzbischöfliche Seite die Übermacht besaß. Doch der Kampf dauerte über acht Stunden und wurde grau-sam geführt. Der Erzbischof machte schließlich ein Friedensangebot, doch die Brabanter lehnten ab.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Gruppen mußte also die Entscheidung bringen. Schließlich wurde der Erzbischof gefangen genommen und die Schlacht war geschlagen. Doch ein hoher Preis, den beide Gruppen bereit waren zu zahlen, wurde bezahlt: Über die Hälfte der Männer wurde erschlagen und die Mönche der Umgebung brauchten mehrere Tage um alle Gefallenen zu beerdigen.
Der Graf von Berg nützte seine neu gewonnenen Freiheiten und verlieh am 14. August 1288 die Stadtrechte an Düsseldorf - und so gibt diese bedeutende Stadt am Rhein noch heute Zeugnis über den Sieg des Grafen von Berg ab.