nach der gestrigen A-TNS sind mir mal wieder 2 Dinge bewusst geworden.
1. Meine Kondition beim skaten ist leider nicht mehr so, wie ich sie in Erinnerung hatte
2. Bitte nie mit defekten Skates eine Tour beginnen.
Kurz nach beginn der Tour stellte sich ein schwammiges Gefühl beim skaten ein. Da ich zuerst an einen Schnürfehler oder Sitzfehler dachte habe ich dem zuerst keine Beachtung geschenktl. Erst nach dem dritten Stop konnten wir den Fehler finden. Es hat sich wohl beim letzten Mal ein Niet zur Befestigung der Hartschale verabschiedet. Durch den tricky Einsatz von Erik - siehe Bild konnten wir die Tour, wenn auch verkleinert zu Ende fahren. Hat jemand eine Idee wie man den Schuh wieder so fixiert das man nicht immer ein Schraubenschlüssel mit nehmen muss.
Vielen Dank schon mal im voraus
Gruß
Martin
Dateianhänge
K800_IMG_5535.JPG (58.56 KiB) 19608 mal betrachtet
ich kenne das Problem nur zu gut. Wenn die Nieten weg sind, verwende ich stattdessen Schrauben und Muttern mit den entsprechenden Unterlegscheiben. Wichtig ist nur, dass Du die Muttern mit einer zweiten Mutter noch einmal sicherst. Sollten die Schrauben zu lang sein, musst Du die Schraube von der Schuhinnenseite hineindrehen und auf der Schuhaußenseite (mit zwei Muttern) sichern (sonst piekst es am Knöchel).
In Deinem Fall würde ich eventuell Senkkopfschrauben verwenden, da sich diese geschmeidig an den Fuß anschmiegen und nicht zu weit herausragen.
Ich freue mich immer, wenn endlich alle Nieten weggeplatzt sind. Dann hat man die Möglichkeit einer vernünftigen und robusten Lösung mit Schrauben und Muttern.
Skaten macht sehr schnell abhängig: Fangen Sie gar nicht erst an!
danke für die schnelle Antwort. Ich glaube wenn die die Schuhe an dieser Stelle verstärken würden wäre er doppelt so teuer. An einer Schraubverbindung habe ich auch schon gedacht allerdings eher an Selbstklebeneschrauben. Hast du damit auch schon Erfahrung gesammelt? Ich befürchte das sich die Verbindung sonst trotz Sicherungs bzw. Federringe schnell wieder löst.
Deine Befürchtung ist unberechtigt, Martin, wirklich. Wenn Du eine Mutter auf die Schraube drehst, und auf diese Mutter eine weitere (Konter-)Mutter (die Du natürlich festziehen musst, während Du die erste Mutter mit einem Schlüssel festhältst), löst sich gar nichts mehr.
Ich hatte ein ähnliches Problem mit den Laschen, die ebenfalls genietet waren. Nun sind sie geschraubt und halten, und halten, und halten.
Die genaue Anleitung geht aus meinen drei Abbildungen hervor. Das Baguette soll übrigens die Hartschale darstellen (also bitte nicht mit verbauen - es ist KEIN TEIL DES UMRÜSTSATZES).
Ich hätte eine dünnere Scheibe abschneiden sollen, aber ich wollte sie noch essen, und zu dünne Scheiben mag ich nicht.
Dateianhänge
IMGP9339.JPG (103.38 KiB) 19581 mal betrachtet
IMGP9341.JPG (100.67 KiB) 19581 mal betrachtet
IMGP9343.JPG (89.67 KiB) 19581 mal betrachtet
Skaten macht sehr schnell abhängig: Fangen Sie gar nicht erst an!
Eleganter ist Deine Lösung Stefan, keine Frage (Du hast viel Geschmack und einen Sinn für Ästhetik, das wusste ich immer schon).
Aber ich habe starke Zweifel, dass Loctite an diesem neuralgischen Punkt wirklich geeignet ist. Da sich die Hartschale genau an diesem Punkt etwas dreht (wenn auch nur wenige Grade), würde das Loctite mit der Zeit nachgeben. Loctite kann daher mit einer gekonterten Mutter, die man natürlich stark genug anziehen muss, mit Sicherheit nicht mithalten.
Skaten macht sehr schnell abhängig: Fangen Sie gar nicht erst an!
speedyandreas hat geschrieben:Mit Mikes Lösung kann man das Fussgelenk gleich noch prima mitfixieren.Hier als Baguette dargestellt.
Das wäre natürlich die optimale Lösung. Aber sie hat zwei Nachteile:
Erstens: Wo finden wir einen Orthopäden, der uns ein Langloch ins Fußgelenk fräst?
Zweitens: Beim Ausziehen der Skates müssten wir stets Werkzeug mit uns führen, um die Schraube aus dem Fußgelenk zu entfernen.
Ansonsten eindeutig der brauchbarste Vorschlag.
Skaten macht sehr schnell abhängig: Fangen Sie gar nicht erst an!
Die bildliche Beschreibung mit dem Baguette einmalig Ich hoffe doch es waren eisenhaltige Schrauben etwas Eisen soll ja nicht verkehrt sein.^-^
Ich werde es ausprobieren und vllt etwas Loctide an den Schraubenende setzten nur um sicher zu gehen, das müsste ich sogar noch irgendwo im Keller haben.
To Mike,
selbstsichernde Mu. halten, und loctite gibt es auch in Stark damit haben sich Skater schon Achsengewinde zerstört weil Sie mal die Rolle wechseln wollten.
LG
stefan
Hier meine Lösung ohne Baguette Ich habe mich für eine M10 nichtrostende Senkkopfschraube (damit kein Spiel innerhalb der Bohrungen entstehen kann) mit selbtsicherne Mutter und Locite am Gewindeende entschieden. Die beiden Verschalungen waren vorher in der Bohrung zentrisch mit dem Niet verbunden. Der Schuh sitzt nach wie vor perfekt und wartet auf eine Proberunde.
@Stefan bei deinem Vorschlag wirkte die Schraube für mich etwas zu klein bzw. man hätte den Zapfen am Blech für die Bohrungen an den Verschalungen anpassen müssen. So ging das etwas schneller
Dateianhänge
K800_IMG_5538.JPG (57.08 KiB) 19457 mal betrachtet
Leider haben die "Nordlichter" es etwas weiter als zu "Bike and Skate" (Nähe HANSARING, Köln).
Die haben mir schon oft schneller geholfen als ich fragen konnte!, Ich kannn mir nix besseres vorstellen.
Z. B.: Zwei neue Seitenlaschen an den Skates-Oberseiten zum Festziehen mit lösbarer Anschraubung
in 5 Minuten perfekt fertig und nur jeweiils die reinen Materialkosten bezahlt. (2x 5 Euro)
Oder schon mal eine BLÖDE Schienenschraube gelöst und eine bessere TORX eingesetzt für 2 Euros.
LG
Artur
Martin hat geschrieben:selbtsicherne Mutter und Locite
Eine selbstsichernde Mutter hat einen Nylon-Einsatz. Loctite wiederum ist aber für Metall auf Metall konzipiert.
Die Frage ist also, ob das Loctite nicht den Nylon-Einsatz anlöst (so, wie beispielsweise Pattex Kunststoffe zerfrisst) und die Sperrwirkung der Mutter mit der Zeit außer Kraft setzt. Manchmal führt doppelt gemoppelt eher zum Gegenteil
Skaten macht sehr schnell abhängig: Fangen Sie gar nicht erst an!
Ich gehe davon aus, das sich die Verbindung nach einer gewissen Zeit wieder löst. Ich kenne keine Schraubenverbindung die durch diese dynamische Belastung über einen längeren Zeitraum ihren Kraftfluss behält. Man kann sie leider nicht mit der Achsenschraubungverbindung vergleichen da bei dieser keine radialen Kräfte an der Auflagefläche der Schraube bzw. Mutter auftreten. Für mich war dies eine sehr schnelle und bequeme Lösung die sich hervoragend mit meinem Rollenwechsel intervall deckt. ^.^