Zum Thema Schutzausrüstung: Neue Trainingsmethoden in H
Verfasst: 19. Apr 2005, 11:44
Hallo Dusforisti!
Diese Anekdote
(obwohl: zum Lachen war mir dabei weniger!) habe ich im Gästebuch des IC-Hannover (www.ic-hannover.de) gefunden.
Das regt doch wieder zum Nachdenken über Helm und anderen Schutz an... Ob diese Methoden jetzt ins Standard-Trainingsprogramm aufgenommen werden, wird sich zeigen
Auf jeden Fall sagt mir das wieder mal: beim Rollen "allzeit bereit!"
Grüße an die Füße!
Winand
-----8<--- cut here --->8-----
man erlebt ja so einiges beim Skaten am Maschsee, insbesondere am Ostufer. Kreuzende Jogger, Kinder, Hunde und Autofahrer, die lieber über den Rad- und Skateweg drehen anstatt rückwärts wieder auszuparken etc. mit alledem rechne ich dort auch immer.
ABER , den Vogel bzw. mich hat heute ein Taxifahrer abgeschossen, als er vom Altenbekener Damm her kommend gleich direkt den Überweg nutzend über den Rad- und Skateweg zum Pier 51 vorfahren wollte. Es war grün am Fußgängerüberweg und der Radfahrer vor mir und ich konzentrierten uns auf die zum Maschsee fahrenden Radler. Plötzlich (wg. der Sichtbehinderung durch die Bäume) sahen wir uns jedoch einem Taxi gegenüber (da waren es vielleicht gerade noch knapp 10 m). Der Radfahrer vor mir konnte kurz vor der Fahrertür gerade noch anhalten. Für mich gab's keine Chance mehr anzuhalten oder auszuweichen (links Poller, rechts der Radfahrer, vor mir das Taxi). Also wählte ich den Sprung nach schräg vorn/oben, flog über Hand- und Knieschoner abstützend über Haube und Winschutzscheibe und landete hinter dem Auto auf dem Weg. Dank kompletter Schutzausrüstung habe ich außer einer kleinen Abschürfung und einer leichten Prellung, die ich erst zu Hause spürte, nichts abbekommen . Eine Zeugin meinte, es hätte schon sehr gut ausgesehen wie ich so über das Taxi geflogen bin .
Allerdings hat es wohl beim Anprall am Auto oder auf dem Boden meine Schienen vorne etwas verbogen - zwar nicht sichtbar, aber das muß ich morgen noch mal genau checken. Da kann er mir wohl neue kaufen...
Fazit: solltet Ihr Euch mal einem querstehenden Fzg. gegenübersehen und es gibt keine Ausweichmöglichkeit mehr, kann ich meine Methode nur weiterempfehlen (noch besser wäre natürlich der komplette gehockte Sprung übers Auto). Das Blech ist dort nachgiebig genug . Ein Anprall und somit abrupter Stopp am Kotflügel führt sicher zu größeren Verletzungen. UND am Maschsee wirklich mit "allem" rechnen!
[Für die Sportstädter vielleicht nicht nachvollziehbar
: Der Radweg dort ist explizit für Skater freigegeben!]
Diese Anekdote
Das regt doch wieder zum Nachdenken über Helm und anderen Schutz an... Ob diese Methoden jetzt ins Standard-Trainingsprogramm aufgenommen werden, wird sich zeigen
Grüße an die Füße!
Winand
-----8<--- cut here --->8-----
man erlebt ja so einiges beim Skaten am Maschsee, insbesondere am Ostufer. Kreuzende Jogger, Kinder, Hunde und Autofahrer, die lieber über den Rad- und Skateweg drehen anstatt rückwärts wieder auszuparken etc. mit alledem rechne ich dort auch immer.
ABER , den Vogel bzw. mich hat heute ein Taxifahrer abgeschossen, als er vom Altenbekener Damm her kommend gleich direkt den Überweg nutzend über den Rad- und Skateweg zum Pier 51 vorfahren wollte. Es war grün am Fußgängerüberweg und der Radfahrer vor mir und ich konzentrierten uns auf die zum Maschsee fahrenden Radler. Plötzlich (wg. der Sichtbehinderung durch die Bäume) sahen wir uns jedoch einem Taxi gegenüber (da waren es vielleicht gerade noch knapp 10 m). Der Radfahrer vor mir konnte kurz vor der Fahrertür gerade noch anhalten. Für mich gab's keine Chance mehr anzuhalten oder auszuweichen (links Poller, rechts der Radfahrer, vor mir das Taxi). Also wählte ich den Sprung nach schräg vorn/oben, flog über Hand- und Knieschoner abstützend über Haube und Winschutzscheibe und landete hinter dem Auto auf dem Weg. Dank kompletter Schutzausrüstung habe ich außer einer kleinen Abschürfung und einer leichten Prellung, die ich erst zu Hause spürte, nichts abbekommen . Eine Zeugin meinte, es hätte schon sehr gut ausgesehen wie ich so über das Taxi geflogen bin .
Allerdings hat es wohl beim Anprall am Auto oder auf dem Boden meine Schienen vorne etwas verbogen - zwar nicht sichtbar, aber das muß ich morgen noch mal genau checken. Da kann er mir wohl neue kaufen...
Fazit: solltet Ihr Euch mal einem querstehenden Fzg. gegenübersehen und es gibt keine Ausweichmöglichkeit mehr, kann ich meine Methode nur weiterempfehlen (noch besser wäre natürlich der komplette gehockte Sprung übers Auto). Das Blech ist dort nachgiebig genug . Ein Anprall und somit abrupter Stopp am Kotflügel führt sicher zu größeren Verletzungen. UND am Maschsee wirklich mit "allem" rechnen!
[Für die Sportstädter vielleicht nicht nachvollziehbar